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Basalzellkarzinom

Symptome

Basalzellkarzinome können unterschiedlich aussehen. Häufig zeigen sie sich als knotige, vorgewölbte oder flache, rötliche oder weißliche Flecken auf der Haut. Sie können auch nässen oder bluten. In manchen Fällen entwickeln sich Basalzellkarzinome aus scheinbar gesunden Hautarealen; in anderen Fällen entstehen sie aus bereits vorhandenen Pigmentflecken oder Altersflecken.

 

Lokalisierung

Basalzellkarzinome können überall am Körper auftreten, sind aber besonders häufig im Gesicht und an den Händen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass diese Bereiche am häufigsten der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Diagnose: Basalzellkarzinome werden durch eine Hautuntersuchung durch einen Dermatologen diagnostiziert. Dabei wird die betroffene Hautstelle genauer untersucht und gegebenenfalls eine Probe entnommen, die im Labor auf Krebszellen untersucht wird.

 

Therapie

Die Therapie eines Basalzellkarzinoms richtet sich nach Art, Größe und Lage des Tumors. In den meisten Fällen wird der Tumor operativ entfernt. Je nach Größe und Lage des Basalzellkarzinoms kann es notwendig sein, einen Teil der Haut zu entfernen oder eine plastische Rekonstruktion durchzuführen. In manchen Fällen kommen auch Strahlentherapie oder die Behandlung mit speziellen Salben und Cremes zum Einsatz.

 

Kurs

Basaliome wachsen sehr langsam und bilden selten Metastasen (Tochtertumoren). In der Regel sind sie heilbar, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt werden. In seltenen Fällen kann der Tumor jedoch erneut auftreten (Rezidiv).

 

Prognose: Die Prognose für Basalzellkarzinome ist im Allgemeinen sehr gut, da sie meist langsam wachsen und selten metastasieren. Bei rechtzeitiger Behandlung ist in den meisten Fällen eine vollständige Heilung möglich.

 

Frequenz

Basaliome sind die häufigste Form von Hautkrebs. In Deutschland erkranken jährlich etwa 200.000 Menschen an einem Basalzellkarzinom.

 

Risikofaktoren

Die Entstehung von Basalzellkarzinomen wird durch verschiedene Faktoren begünstigt, darunter UV-Strahlung der Sonne, erbliche Veranlagung und bestimmte Medikamente.

Vorbeugung: Um Basalzellkarzinomen vorzubeugen, ist es wichtig, die Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung, insbesondere in der Mittagszeit, zu schützen. Es wird empfohlen, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) zu verwenden und Sonnenhüte sowie langärmlige Kleidung zu tragen. Personen mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko sollten sich regelmäßig einer Hautkrebsvorsorgeuntersuchung unterziehen und ihre Haut regelmäßig selbst auf Veränderungen untersuchen.

 

Pathogenese

Die Pathogenese des Basalzellkarzinoms ist noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass die UV-Strahlung der Sonne eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Basalzellkarzinoms spielt. UV-Strahlung schädigt die DNA der Hautzellen, was zu deren unkontrollierter Teilung und Vermehrung führen kann. Auch erbliche Faktoren und bestimmte Medikamente können die Entwicklung von Basaliomen begünstigen.

 

Einstufung

Es gibt verschiedene Formen des Basalzellkarzinoms, darunter das noduläre, das flache und das sklerodermiforme Basalzellkarzinom. Die verschiedenen Formen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild und Wachstumsmuster.

 

Inszenierung

Basalzellkarzinome werden üblicherweise nach dem TNM-System klassifiziert, das die Tumorgröße (T), das Vorhandensein von Metastasen (M) und das Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen (N) berücksichtigt. Abhängig von der Klassifikation und dem Typ des Basalzellkarzinoms wird anschließend eine geeignete Therapie eingeleitet.

 

Ähnliche Krankheiten

Basalzellkarzinome können mit anderen Hautkrebsarten, insbesondere mit Plattenepithelkarzinomen und malignen Melanomen, verwechselt werden. Diese Hautkrebsarten unterscheiden sich jedoch in ihrem Erscheinungsbild, ihrem Wachstumsmuster und ihrer Prognose.